04.07.2014

„Menschlichkeit und soziales Engagement – wichtiger Stellenwert für Jugend“

2014drk_gesamtfoto_humanitaere_schule_mkp_m.jpgAus Nienburg waren die Albert – Schweitzer Schule und die Wirtschaftsschule Dr. P. Rahn 

mit dabei. Heute wurden ihre Vertreter dafür im Cinemaxx am Raschplatz in Hannover im Rahmen einer Abschlussfeier vom Jugendrotkreuz (JRK) mit dem Zertifikat „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet. 


Die Erfolgskampagne hat das Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Landesverbandes Niedersachsen vor 10 Jahren ins Leben gerufen. Mittlerweile haben sich rund 10.500 Schülerinnen und Schüler daran beteiligt. 
Der Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, Horst Horrmann, sprach in seiner Eröffnungsrede den Schülerinnen und Schülern seinen Dank aus und würdigte die Kampagne Humanitäre Schule: „Dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen sowohl mit den Grundideen des Humanitären Völkerrechts beschäftigt haben als auch ein soziales Projekt auf die Beine gestellt haben, ist ein positives Signal für die Zukunft.


Es zeigt, dass Menschlichkeit und soziales Engagement auch für unsere Jugend einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Seit 10 Jahren trägt die Kampagne Humanitäre Schule erfolgreich dazu bei.“ 

Um als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet zu werden, mussten die Schüler zum einen am Planspiel h.e.l.p. teilnehmen, bei dem sie einen kriegerischen Konflikt in den fiktiven Regionen „Malea und Lufar“ zu lösen hatten und dabei die Grundzüge des Humanitären Völkerrechts kennen lernten. Zum anderen mussten sie ein eigenes soziales Projekt auf die Beine stellen.


So organisierte eine Klasse eine Spendenaktion zugunsten syrischer Flüchtlinge, eine andere setzte sich für eine Typisierungsaktion an ihrer Schule ein, wieder eine andere unterstützte ein Projekt für werdende Mütter mit finanziellen Schwierigkeiten. Auch für Hilfsprojekte im Ausland wie etwa in Afghanistan oder Brasilien engagierten sich zum Beispiel einige Schulen. 


Zur Zertifizierungsfeier kamen etwa 600 Teilnehmer. Zu den Gästen zählten auch der Vizepräsident des DRK-Bundesverbandes Dr. Volkmar 

Schön sowie Vertreter politischer Parteien im Niedersächsischen Landtag. Ein Thema der Veranstaltung war auch die Auslandshilfe des DRK. Dr. Johannes Richert, der den Bereich für internationale Zusammenarbeit im DRK-Bundesverband leitet, hat dazu ebenso vortragen wie der ehrenamtliche Helfer Thorsten Hinrichs vom DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter. Er war im letzten Jahr für fünf Wochen auf den Philippinen im Einsatz, um den Taifunopfern zu helfen.

 

Artikel vom 04.07.2014

13.05.2014

Schülerhilfe einmal anders

schulsanitaeter_gym.stolzenau_m.jpgWenn Sie sich treffen, geht es nicht um Mathematik oder Fremdsprachen. Sie lernen für das Leben, im wahrsten Sinne des Wortes. Ihre Unterrichtsthemen sind die stabile Seitenlage, Sportverletzungen oder die Herz Lungen Wiederbelebung. Die Schüler des Schulsanitätsdienstes am Gymnasium Stolzenau haben sich die fachgerechte Versorgung von verletzten oder akut erkrankten Mitschülern und Lehrern zum Ziel gesetzt. 

 

Der Schulsanitätsdienst wird per Mobiltelefon oder Durchsage zu allen Notfällen während des Unterrichts und in den Pausen gerufen. 

Zusammen mit den Lehrkräften versorgen die Schulsanitäter die betroffene Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Notfalltasche, Sanitätsraum oder Augenduschen, mit Ihrem Material kennen Sie sich bestens aus. Grundlage Ihrer Ausbildung ist ein Erste Hilfe Kurs, den das Deutsche Rote Kreuz speziell für Schulen anbietet. 


Für die regelmäßigen Ausbildungstreffen nach der sechsten Stunde kommt ein Ausbilder des Roten Kreuzes in die Schule. Einige ältere Schulsanitäter haben auch schon eine Sanitätsdienstausbildung bei einer Hilfsorganisation absolviert und würden später gern als Notfallsanitäter oder Arzt arbeiten. 


Für Nachwuchs unter den Schulsanitätern ist auch gesorgt. 18 Schüler des Gymnasiums wurden vom Deutschen Roten Kreuz ausgebildet und werden nun mit den älteren Schulsanitätern die „Schülerhilfe“ sicherstellen.

 

Bild und Text 

Frank Kaska  

 

DRK KV Nienburg e.V. 

Artikel vom 13.05.2014

24.02.2014

Neues pädagogisches Angebot für Kindergärten und Grundschulen

trudi_1_m.jpgDank der Unterstützung durch die Stiftung des Blutspendedienstes und der angeschlossenen DRK Ortsvereine im Landkreis Nienburg kann der DRK Kreisverband ein neues Projekt zum Thema Blutspende für die pädagogische Arbeit in Kindergärten und Grundschulen anbieten. Hierzu wurde am 22.Februar acht Jugendgruppenleiterinnen und Erzieherinnen des DRK der Umgang mit den beiden Hauptdarstellern, der Handpuppe „Schweinchen Trudi“ und der Handpuppe „Krankenschwester Hildegard“ vorgestellt. 

 

Das Projekt ist zeitlich flexibel und soll Kinder frühzeitig für die Blutspende sensibilisieren. So kann das Thema insgesamt stärker in Familien platziert werden,denn Blutspende ist eine wichtige Aufgabe für alle!

Informationen zu dem Angebot erteilt Herr 

Frank Kaska ( kaska(at)drk-landesbergen.de ) vom DRK Kreisverband. 

Artikel vom 24.02.2014

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